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    Magdeburger Wasserball Senioren überlegene Sieger
     
    Erster Schritt auf dem Weg zur Weltmeisterschaft
     
    Wie schon seit über 32 Jahren trafen sich am vergangenen Wochenende Wasserballsenioren in Berlin zum Köpenicker „Alte Meister schwimmen“ - Wasserballturnier in mehreren Schwimmhallen Berlins.
    Im Jahre 2000 zeigte sich, dass die Magdeburger Spielgemeinschaft Handwerk und SCM die meisten Meister vorwies und diese auch die beste Form zeigen konnte. Magdeburg stellte sich in den Altersklassen über 50 Jahre und 40 - 50Jahre. Die über 50-Jährigen blieben ohne Niederlage.
    Ohne größere Probleme wurden die Mannschaften aus Berlin mit 7 : 4 ,
    Lips Leipzig 11: 2 und Gotha mit 3 : 1 im Finale besiegt. Da wurden schnelle Konter geschwommen und der Gegner mit Kombinationen überrascht, die selbst ihm Beifall abverlangten . Dies erinnerte an Zeiten, da Dynamo Magdeburg und die Mannschaft des SCM die Ausnahmestellung des Magdeburger Wasserballes national und international untermauerten. Viele dieser Spieler hatten schon in einer
    ausverkauften ( !) Elbehalle im Europacup der Landesmeister gespielt.
    Diese Mannschaft ist es auch, die sich in letzter Zeit intensiv auf die Mannschaftsweltmeisterschaft August 2000 vorbereitet. SG Handwerk:
    Einige Spieler fuhren am nächsten
    Tag noch in die Schwimmhalle nach Hohenschönhausen, um ihren 10 Jahre jüngeren Teamkameraden tatsächliche und moralische Unterstützung zu geben, die sich am Freitag bereits für das Finaltunier am Sonnabend qualifiziert hatten.

    Ein wenig kurios, eventuell auch ärgerlich, ist es schon, dass die Magdeburger Mannschaft ein Konglomerat von Spieler der SG Handwerk und des SCM ist, kommen doch fast alle aus den ehemaligen Reihen des SCM oder Dynamo Magdeburg. Eine jüngst versuchte „Vereinigung" in die Reihen des SCM scheiterte am Beitragsmodus.
    Der SCM will der Erbe aller Wasserballtraditionen Magdeburgs sein, hat seinen Wasserballnachwuchs auf neue, breite Schultern gestellt. Unterstützung, Hilfe und Tipps jeglicher Form ihrer „Väter" wären ein Stück Normalität im deutschen Vereinsalltag. Hier müssen die Wasserballer beide Vereine noch lernen. Dies würde ihrem Sport nützen.

     

     

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